Aachen, September 2026 – SIGMA Engineering präsentiert sich in diesem Jahr erstmals auf der Internationalen Zulieferbörse (IZB) in Wolfsburg. Vom 27. bis 29. Oktober 2026 zeigt das Unternehmen am Stand 2-2505, wie sich mit SIGMASOFT® Virtual Molding der gesamte Spritzgießprozess virtuell abbilden und bereits in der Entwicklungsphase optimieren lässt. Im Mittelpunkt steht dabei die neu veröffentlichte Version 6.2 der Simulationssoftware.
In der Automobilentwicklung sind mechanische Simulationen von Bauteilen und Baugruppen längst etabliert – von der Auslegung einzelner Komponenten bis hin zur Simulation des Crash-Verhaltens. Deutlich weniger verbreitet ist dagegen die detaillierte Simulation des Herstellprozesses. Dabei entstehen viele Eigenschaften eines Bauteils bereits während des Spritzgießens und können dessen spätere Qualität und Performance entscheidend beeinflussen. Beispiele hierzu sind Verteilung und Orientierung von Glasfasern oder die Lage von Zusammenlaufstellen oder Lunkern.
Hier setzt SIGMASOFT® Virtual Molding an: Die Software bildet den gesamten Spritzgießprozess von Thermoplasten, Elastomeren und Duroplasten bis hin zu MIM/CIM realitätsnah ab. Dabei wird nicht nur die Artikelgeometrie betrachtet, sondern das komplette Werkzeug einschließlich aller relevanten Details. So lassen sich beispielsweise Hotspots, Bindenähte, Lufteinschlüsse oder andere potenzielle Schwachstellen bereits vor der Fertigung erkennen und gezielt vermeiden.
Ein weiterer Vorteil: Auch das fertige, entformte und abgekühlte Bauteil kann inklusive Schwindung und Verzug für weitere Simulationen exportiert werden. Damit stehen realistische Geometriedaten beispielsweise für nachgelagerte mechanische Untersuchungen zur Verfügung. Entwicklungsprozesse lassen sich dadurch frühzeitig absichern, Werkzeugkorrekturen reduzieren und Zeit- und Kostenplanungen verlässlicher gestalten.
„Auf der IZB dabei zu sein, ist für uns ein aufregender Schritt. Wir freuen uns darauf, den Besuchern, die uns noch nicht kennen, zu zeigen, welches Einsparpotenzial in der eigenen Entwicklung und Fertigung steckt“ sagt Thomas Klein, Geschäftsführer von SIGMA. “Aber auch darauf, gleichzeitig viele unserer Lizenznehmer, die dort als Aussteller vertreten sind, persönlich Hallo zu sagen“.