Optimiert zur Erstfertigung

Günther Heisskanaltechnik setzt erfolgreich auf Virtual Molding

Kunde: Günther Heisskanaltechnik GmbH
SIGMASOFT® Nutzer: seit 2010
Hauptanwendung: Auslegung und Optimierung von Heißkanalsystemen
Lizenz: Thermoplast (Mehrplatzlizenz)
Website: www.guenther-hotrunner.com

Zur Steigerung der Effizienz im Spritzgießprozess ist der Einsatz von Heißkanalsystemen ein bewährtes Mittel. Taktzeitverringerung, Stückzahlerhöhung und Ausschussverringerung  sind nur einige der Ziele, die durch den Einsatz eines Heißkanalsystems erreicht werden sollen. Die Günther Heisskanaltechnik GmbH trägt seit 1983 dazu bei, dass Ihre Kunden diese Ziele erreichen. Seit 2010 setzt Günther Heisskanaltechnik hierbei auf SIGMASOFT® Virtual Molding zur Auslegung und Optimierung der Heißkanalsysteme – bereits vor der Fertigung. Ein eingespieltes Team von Prozessingenieuren und Anwendungstechnikern nutzen eine SIGMASOFT® Mehrplatzlizenz, um vor der Produktion von Heißkanalsystemen mögliche Probleme zu detektieren und noch vor der Serienfertigung zu beheben. Dies spart Iterationen am Heißkanal und letztendlich Zeit und Geld für den Kunden. So bestätigt Herr Dipl.-Ing. Marco Kwiatkowski, dass es seit dem Einsatz von Virtual Molding praktisch keine Rückläufer der Heißkanalverteilersysteme mehr gibt.

SIGMASOFT® kommt zum Einsatz bei Berechnungen von Druckverlusten in Heißkanalsystemen und der Thermik (Wärmeverteilung) von Heißkanalverteilern und -düsen. 

Die Wärmeberechnung zeigt, ob die konstruierten Heißkanalsysteme hinsichtlich der Wärmeverteilung optimal ausgelegt sind. Gerade bei Sonderverteilern ist eine Berechnung im Vorfeld sehr wichtig, da die Firma Günther viele Anwendungen für technische Kunststoffe, welche meist nur ein sehr schmales Verarbeitungsfenster haben, realisiert. Das vorliegende Beispiel zeigt eine thermische Berechnung eines Verteilersystems mit entsprechender Temperaturverteilung nach einer Multizyklusanalyse. Links ist der Ausgangszustand, rechts die - via Virtual Molding - verbesserte  Variante zu erkennen. Durch die Optimierung wurde eine wesentlich bessere Homogenität in der Temperaturverteilung des Verteilersystems erreicht. Die berechneten Temperaturen der optimierten Variante zeigen eine Abweichung von maximal 2 °C im Vergleich zu den gemessenen Temperaturen.

In gleicher Weise wird auch mit Druckverlustberechnungen verfahren: durch Berechnungen im Vorfeld der Fertigung, kann sichergestellt werden, dass der Druckverlust im System nicht zu groß ist. Der berechnete Druckverlust gibt Auskunft über die optimale Auslegung der Heißkanalsysteme. Der Anspruch hierbei lautet: maximaler Druckverlust von 500 bar im System. Bei einer Spritzgießmaschine mit 2000 bar bedeutet dies, dass zur Kavitätsfüllung, nach Abzug des Druckverlustes der Plastifiziereinheit und der Maschinendüse (ca. 300 bar), noch mindestens 1200 bar zur Verfügung stehen. Ein geringer Druckverbrauch im Verteilersystem lässt im besten Fall die Produktion auf der nächstkleineren Maschine zu und hilft somit Kapazitäten und Ressourcen sinnvoll zu planen.

Während noch vor einigen Jahren  Abschätzungen des Druckverlustes über einfache Simulationstools von den Kunden akzeptiert wurden, erfordern aktuelle Präzisionsanlagen eine exakte und verlässliche Vorhersage des Druckverlustes, gerade bei anspruchsvollen Werkstoffen. Günther Heisskanaltechnik investiert diese Sorgfalt sowohl bei der Druckverlustberechnung als auch bei der thermischen Auslegung und reduziert so Änderungsschleifen signifikant bei einer gleichzeitigen Steigerung der Kundenzufriedenheit. Es entfällt somit ein nachträgliches Optimieren und Überarbeiten der ausgelieferten Systeme. Das Einsparen von Optimierungsschleifen und Nacharbeit schafft zusätzliche Kapazitäten in der Produktentwicklung und steigert effektiv und spürbar die Wirtschaftlichkeit.

Neben der Software vertraut Günther auch auf das Know-how des SIGMASOFT® Teams bestehend aus Ingenieuren mit Spezialisierung im Bereich der Kunststofftechnik. „Der Support von SIGMASOFT® ist vorbildlich, es steht einem immer jemand mit Rat und Tat zur Seite – sei es bei Fragen zum Prozess oder bei Fragen zu der Software“, so Herr Dipl.-Ing. Marco Kwiatkowski auf die Frage nach der Kundenbetreuung.

 

gibt.

 

Links: Nicht optimierter Verteiler mit deutlichen Temperaturunterschieden. Rechts: Mittels Virtual Molding optimierter Verteiler mit homogenem Temperaturbild.

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