Den Kunststoffingenieur fortbilden: 4 Schwerpunkte, die Sie für die gute Auswahl einer Fortbildung beachten sollten

Wissen Sie, was das Wichtigste für ein Unternehmen ist? Seine Mitarbeiter. Denn ohne sie ist ein Unternehmen nichts – ohne Menschen kein Erfolg! Deswegen ist es umso wichtiger, dafür zu sorgen, dass die Mitarbeiter eines Betriebs qualifiziert, aber auch zufrieden und motiviert sind und vor allem gerne arbeiten. Denn glückliche Mitarbeiter sind die Basis eines funktionierenden Unternehmens. Eine wichtige Säule ist dabei die Fortbildung der Belegschaft. Das gilt unabhängig von der Branche und der Unternehmensgröße. Warum das so ist und wie Sie die richtige Fortbildung für Ihren Kunststoffingenieur finden, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Kunststoffingenieur fortbilden (c) Fortbildung ©  dotshock/shutterstock.com

Kunststoffingenieur fortbilden

Das A und O des Erfolgs – erfahren Sie alles über die Kraft der Motivation

Verschiedenste Studien haben es in der Vergangenheit mehrfach bewiesen: Wer gerne arbeitet, arbeitet effizienter. Mit anderen Worten heißt das: Je motivierter die Mitarbeiter ihrer Tätigkeit nachgehen und je besser sie ausgebildet sind, desto höher die Qualität der Arbeit und desto zufriedener der Kunde. Hier spielt auch das Thema Fortbildung eine große Rolle. Denn diese kann eine echte Motivation bringen. 

Doch mit der Motivation ist das oft so eine Sache, hat doch jeder Mensch etwas anderes, das ihn antreibt. Für ein Unternehmen bedeutet das, zum einen genau herauszufinden, was der entsprechende individuelle Motivator für jeden einzelnen Mitarbeiter ist. Zum anderen geht es darum, allen ein Gefühl der Wertschätzung zu vermitteln. Das kann besonders gut funktionieren, wenn ein Betrieb sein Personal fördert und ihm die Möglichkeit zur Fortbildung bietet. Auch für den Kunststoffingenieur hat das entscheidende Vorteile. 

Die richtige Fortbildung finden

Die Bereiche Coaching, Training und Fortbildung für den Kunststoffingenieur boomen. Und so ist es nicht verwunderlich, dass der Markt voll ist von einer riesigen Menge an Angeboten. Doch nicht jede Schulung erfüllt den angestrebten Zweck. Denn eine gute Fortbildung ist immer etwas Individuelles. So gibt es leider keine Schablone, die sich über die Tätigkeit eines jeden Kunststoffingenieurs legen und nach Schema F abarbeiten lässt. Konkret bedeutet das: Wer für seinen Kunststoffingenieur die passende Fortbildung finden will, sollte sich im Vorfeld einige konkrete Gedanken machen:

  • Was für eine Fortbildung braucht der Kunststoffingenieur?
  • Auf welchem Wissensstand befindet er sich aktuell?
  • In welchem Bereich soll er geschult werden?
  • Mit welchem Ergebnis soll er aus der Fortbildung herausgehen?

Wichtig ist es, schon vorher ein Ziel zu haben und mit genau dieser Zielvorstellung die richtige Fortbildung für den Kunststoffingenieur zu suchen – und im Idealfall schnell zu finden. Doch Vorsicht: Gerade in den Weiten des Internets kann es schnell passieren, dass Sie der sprichwörtlichen Katze im Sack auf den Leim gehen. Lassen Sie sich deshalb nicht von vermeintlich tollen Bewertungen irreführen, sondern machen Sie sich, wenn möglich, ein eigenes Bild vom entsprechenden Trainer oder Coach. Und: Setzen Sie bei Fortbildungen generell lieber auf Qualität, statt auf Quantität. Denn nicht die Menge an Schulungen macht den Erfolg aus, sondern ihr individuell – je nach Wissensstand des zu Schulenden – vermittelter Inhalt.

Den Kunststoffingenieur fortbilden – diese Schwerpunkte sind wichtig

Welche Schwerpunkte sind nun also relevant, wenn es darum geht, die richtige Fortbildung für einen Kunststoffingenieur zu finden? Folgende Fragen und Antworten geben eine Orientierung für die Auswahl:

1. In welche Richtung soll es gehen – Inhalt oder Technik?

Generell sollte dabei zwischen dem inhaltlichen und dem technischen Bereich unterschieden werden. Geht es um inhaltliche Fragen, ist der fachliche Hintergrund des zu Schulenden entscheidend. Grundsätzlich gibt es bei der Umsetzung von Kunststoffbauteilen drei entscheidende Gruppen: Konstrukteure, Werkzeugbauer und Prozesstechniker. Jede Gruppe hat dabei in der Regel ihre individuellen Stärken und Schwächen. Bedingt durch die Ausübung der Tätigkeiten im Alltag, sollten in der Regel überwiegend die Stärken gefördert werden. Das bringt unter dem Strich mehr für die Zufriedenheit auf der einen, und die Sicherheit in der Ausübung der Arbeit auf der anderen Seite.

Beschäftigt man sich mit Virtual Molding und die Software kommt ins Spiel, so ist man schnell in Bereichen unterwegs, die für den Kunststoffingenieur außerhalb seiner „Komfortzone“ sowie der täglichen Ausübung der gelernten Tätigkeiten liegen. Nehmen wir zur besseren Anschauung ein Beispiel: Ein erfahrener Werkzeugbauer verfügt über viel Wissen in den Bereichen Werkzeugkomponenten, Realisation von Werkzeugkonzepten, etc. Geht es jedoch um die kunststoffgerechte Auslegung der Artikel, so hat er weniger Know-how. Das Gleiche gilt für die anderen beiden Gruppen, also Konstrukteure und Prozesstechniker. Da in der modernen Simulation alle drei Disziplinen gefordert sind, muss neben der Technik und der Handhabung der Software auch die Kommunikation zwischen den Gruppen erlernt und trainiert werden. Ein Mittel dafür kann die Simulation sein, da hier alle Teilbereiche mit einem Werkzeug abgedeckt werden können.

 

2. Zwischen welchen Qualifikationsgraden kann man bei Fortbildungen für den Kunststoffingenieur unterscheiden

Bei den Grundlagen zur Handhabung der Software ist eine Unterscheidung in Anfänger und Fortgeschrittene generell möglich und sinnvoll. Moderne Software gestaltet die Hürde für die Handhabung durch gute Gestaltung der intuitiven Benutzerführung (GUI) niedrig. Hinzu kommt, dass Softwares stetig weiterentwickelt werden. Regelmäßige Fortbildungen sorgen dafür, dass der Kunststoffingenieur alle Neuerungen kennt und diese anzuwenden weiß. Gleiches gilt für den Bereich Simulationsstrategien. Auch diese verändern sich, um immer auf dem aktuellsten Stand der Technik zu sein. Hier ist es ebenfalls wichtig, dass sich der Kunststoffingenieur fortbildet, um nicht den Anschluss zu verlieren. Zudem sollten eigene Fragen an die Software eine wesentliche Beachtung in Fortbildungen finden – weswegen nicht nur spezifische Themen für eine Fortbildung wichtig sind, sondern auch die allgemeine Auffrischung des Wissens.



3. Gibt es immer wiederkehrende Themen, die es zu schulen gilt?

Bedingt durch die immer komplexer werdenden Anforderungen an die Branche des Kunststoffspritzgusses (z.B. mehr Teile in kürzerer Zeit zu günstigerem Preis produzieren), werden das Design of Experiment (DoE) sowie die autonome Optimierung zunehmend wichtiger. Eine entscheidende Grundlage dafür sind das Verständnis von Prozess- und Gestaltungseinflüssen auf z.B. Schwindung und Verzug, die Fähigkeit, Ergebnisse einer DoE deuten zu können, und das Verständnis der relevanten Einflussfaktoren auf die Qualität des Artikels im laufenden Prozess. Eine entsprechende Fortbildung für den Kunststoffingenieur kann hier wichtige und letztendlich auch wettbewerbsentscheidende Vorteile für das ganze Unternehmen liefern. 

 

4. Welche Basics sollte jeder können?

Wer als Kunststoffingenieur arbeitet, sollte in jedem Fall die Grundlagen der Kunststoffgestaltung und des Spritzgießprozesses kennen und beherrschen. Doch wie bei jeder Technologie ändern sich auch hier die Parameter mit dem stetigen Fortschritt. Deswegen ist es wichtig, auch Basics regelmäßig aufzufrischen. Ein bis zwei Fortbildungen pro Jahr sind darum für jeden Kunststoffingenieur empfehlenswert. So bleiben alle Mitarbeiter mit ihrem Know-how auf Höhe der Zeit und das Unternehmen verliert nicht den Anschluss an den Wettbewerb.

Wer in Fortbildungen investiert, sichert die Zukunft seines Unternehmens

Ein entscheidender Faktor, wenn es um die Auswahl der richtigen Fortbildung geht, ist, dass sie den Mitarbeitern wirklich etwas bringt. Denn Seminare, in denen die Teilnehmer nur ihre Zeit absitzen, helfen niemandem. Deswegen ist es extrem wichtig, dass ein Unternehmen zum einen seine Mitarbeiter genau kennt, und zum anderen weiß, was diese wirklich brauchen. Mit anderen Worten: Ein Unternehmen, dass wirklich von Fortbildungen profitieren will, sollte proaktiv zum Thema Mitarbeiterentwicklung stehen. Das sorgt nicht nur für ein hohes Maß an Planungssicherheit, sondern schafft gleichzeitig einen echten Motivationseffekt: Der Mitarbeiter sieht, dass dem Unternehmen seine Bildung und sein Beitrag wichtig sind, das Unternehmen weiß, dass es auch komplexe Projekte für seine Kunden mithilfe der Mitarbeiter stemmen kann. Und davon profitieren am Ende beide Seiten.

 

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